Archiv der Kategorie: Acryl

Projekt: just black and white

spiel.ball 2009 wurde von Ute Gebhard das Projekt „just black and white“ ins Leben gerufen. 50 verschiedene Künstler zeigen schwarz/weiß-Arbeiten in der Größe 50 x 50 cm.

Mein Beitrag zu diesem Projekt: „SPIEL.BALL“
Unsere Heimat – die Erde – ist Spielball der Mächtigen. Der Streit um die Vormachtstellung, das Höher, Weiter, Besser, wird rücksichtslos auf Kosten Aller betrieben. Der Versucht von Wenigen, die Erde zu schützen, wirkt wie der Kampf David gegen Goliath, den jedoch keiner der beiden Seiten gewinnen wird können.
Obwohl die Bemühungen um unseren Heimatplaneten wichtig und sinnvoll sind, erscheint Manches nur wie ein Konservieren der bestehenden Situation.
In ihrer Arbeit SPIEL.BALL stellt die Künstlerin den Kampf der Mächtigen und das Bemühen um den Schutz der Erde in einen direkten Dialog und setzt sich selbst ein Mahnmal, sich ständig daran zu erinnern, dass wir nur Gast auf dieser Erde sind.

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Die Säulen der Gesellschaft/Dysmorphophobie

Ursprünglich habe ich das Bild als „Säulen der Gesellschaft“ betitelt. Die Säulen hab ich mit Markennamen collagiert und auch einen Bericht über Botox eingearbeitet.

Der Grundgedanke zu diesem Bild war die überbewertete Welt der Schönen und Reichen, viel Glanz und Glamour und unnatürlich aussehende Menschen, deren Wert an Markennamen gemessen wird. Die verzerrte Darstellung der Wirklichkeit beeinflusst die Menschen außerhalb dieser Glamourwelt. Es wird uns vorgegaukelt, dass Schönheit, Jugendlichkeit und Markenwaren wichtig für ein erfolgreiches Leben ist.

Eine der Folgen – Dysmorphophobie:

Bei Dysmorphophobie (altgr. dys = schlecht [hier = Miss-], morphé = Form [hier = -gestaltet-], phóbos = Furcht [hier = -angst]) handelt es sich um eine Störung der Wahrnehmung des eigenen Körpers. Die Betroffenen nehmen ihren Körper oder einzelne Körperteile als hässlich oder entstellt wahr. Diese Definition passt ebenfalls sehr gut zu den Grundgedanken, denn die verzerrte Körperwahrnehmung wird vorallem bei den jungen Menschen immer häufiger beobachtet.