Archiv der Kategorie: Skizze

Die Abtei von Alcobaca

In Alcobaça liegt mit dem Mosteiro de Alcobaça eines der größten, berühmtesten und ältesten Klöster des Landes und ist Weltkulturerbe. Die Anlage geht auf das Jahr 1153 zurück.

Portugal, Alcobaca

14 km östlich von Batalha liegt der Wallfahrtsort Fátima, in dem im Jahre 1917 ein halbes Jahr lang Marienerscheinungen stattgefunden haben sollen. Nach Fátima pilgern seither Millionen von Menschen, darunter zwei Päpste, Papst Johannes Paul II. sogar dreimal. Die Kugel, die bei dem Attentat vom 13.Mai 1981 in seinen Unterleib gedrungen war, wurde in eine Krone gefasst, die die Statue der Madonna von Fátima nunmehr trägt.

Porto, die Stadt am Douro

Porto ist die Hauptstadt und mit rund 220.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Portugals. Sie befindet sich an der Mündung des Douros. Die Altstadt Ribeira ist seit 1996 als Weltkulturerbe der UNESCO eingetragen.  Zahlreichen barocke Kirchen, historische Altstadt mit engen, gewundenen Gassen und dichter Häuserbebauung prägen das Stadtbild. Auffällig sind die vielen denkmalgeschützten Häuser, die oftmals leer stehen und immer mehr verfallen.

Portos bekanntester Exportartikel ist der Portwein, kurz Port genannt, ist ein roter, seltener auch weißer Süßwein. Die Gärung der Portweine – sowohl roter als weißer – wird durch Zugabe von ca. 80%igem Weindestillat gestoppt und erhält so seinen charakteristischen Geschmack.

An einem schattigen Platz in der Pousada do Porto, Palácio do Freixo, direkt am Douro ist das Zeichnen bei mehr als 30° sehr angenehm:

Portugal, Porto

Details der Anlage rund um das Hotel:

Portugal, Porto

Die in der Ferne hoch über dem Douro verlaufende Autobahn läßt im Gegenlicht eine solche Skizze entstehen:

Portugal, Porto

Von Amadeo de Souza Cardoso und Goncalo de Amarante

Das hübsche Städtchen Amarante wird vom Fluss Tâmega durchkreuzt und von Bergen umgeben. Man findet dort Herrenhäuser und Gutshöfe aus dem 17. Jahrhundert mit farbenprächtigen, lackierten Holzbalustraden. Im historischen Stadtzentrum liegt die berühmte St. Gonçalo Kirche und die St. Gonçalo Brücke.

Von hier stammt einer der größten Maler des 20. Jahrhunderts Portugals, Amadeo de Souza Cardoso. Noch heute finden sich seine Werke in den renommierten Museen dieser Welt. Im zu Ehren wurde eigens ein Museum in Amarante eingerichtet, in dem zeitgenössische Künstler und Gruppierungen ihre Werke präsentieren. Wir  fanden u.a. Arbeiten von Clapeko van der Heide, der hier einige Wochen im Künstlerhaus wohnte und arbeitete.

Jeden ersten Samstag im Juni belebt sich die Stadt bei einem Fest zu Ehren des Patrons  Gonçalo de Amarante, bei dem junge Frauen und Mädchen den Stadtpatron anflehen, ihnen Ehemann und Kinder zu bescheren. Es wird phallische Gebäck (bolos de São Gonçalo) im Namen des Heiligen  verkauft/verschenkt, um die Fortpflanzung/Fruchtbarkeit zu fördern.  Und bei dieser Gelegenheit wird freigiebig das aphrodisierende Gebäck verschenkt. Es wird behauptet, dass dieser Brauch zur Zeit der Kelten entstanden ist. Für Touristen gibt von Straßenverkäufern dieses Gebäck in den unterschiedlichsten Größen das ganze Jahr über zu kaufen.

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Die Geburtsstätte von Portugal

Guimaraes wird von vielen Historikern als die Geburtsstätte von Portugal bezeichnet. Die Stadt wird durch mittelalterliche Burgen, Wehrmauern und einem erstaunlich gut erhaltenen historischen Stadtkern geprägt.

Wie in vielen portugisischen Städten gibt es ein Castelo. Der eindrucksvolle quadratische Bergfried der Burg von Guimarães ist sehr dominant und ist weithin zu sehen. Diese schildförmige Burg wurde im 10. Jahrhundert erbaut, um die Stadt vor Angreifern zu schützen, und im 12. Jahrhundert zu einem Arsenal und Palast ausgebaut. Der Legende nach wurde hier Portugals erster König geboren. Man kann die Burgmauern entlang spazieren und die winzige romanische Kapelle São Miguel besichtigen.

Mit der Seilbahn oder mit dem Auto gelangt man auf den Berg Penha. Hier genießet man  einen fantastischen Ausblick auf Guimarães.Neben Höhlen und Aussichtspunkten findet man auch einer Statue von Papst Pius IX und den „Sanctuary of the Rock“, ein Schrein, der ein sehr wichtiger Pilgerort für viele Gläubige ist.

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Für Übernachtungen haben wir uns die die Pousada de Guimarães, Sta. Marinha herausgesucht, absolut empfehlenswert und sehr herrschaftlich.

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Villa Nova de Foz Côa

Villa Nova de Foz Coa ist Ausgangspunkt für unsere Entdeckungsreise in den  Parque Arqueológico do Vale do Côa, einer der wichtigsten archäologischen Parks Portugals, seine Einweihung fand 1996 statt.
An den Uferhängen des Flusses Côa wurde Ende der 1980er Jahre Felszeichnungen entdeckt, deren Alter auf teilweise mehr als 25.000 Jahre geschätzt wird: mehrere tausend in den Schiefergestein geritzte bildliche und grafische Darstellungen, von Auerochsen, Pferden, Hirsche, Steinböcken aber auch Ziegen und Fische auf einer Länge von über 17 Kilometern.

Seit 1998 zählen diese prähistorischen Felskratzungen zum Weltkulturerbe.

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Belmonte

In dem kleinen Dorf Belmonte lebte über Jahrhunderte die Familie Cabral. Aus dieser Familie stammen Gonçalo Velho Cabral und Admiral Pedro Álvares Cabral (1467–1526), der um das Jahr 1500 mit seiner Flotte einen unbekannten Landstrich für den portugiesischen König in Besitz nahm – das spätere Brasilien. In einer kleinen Kapelle nahe der Burg befindet sich heute ein Grabdenkmal für Pedro Álvares Cabral.

In der Pousada de Belmonte, Convento de Belmonte verbrachten wir den leicht regnerischen und kühlen Abend in einer als Wohnzimmer eingerichteten Kirche, von der bis zur Errichtung der Pousada nur noch die Außenhülle stand und nun hier als Aufenthaltsräume eine wirklich sagenhafte Atmosphäre bietet. Bei einem Gläschen Wein lässt es sich wunderbar die Zeit verbringen.

Portugal, Belmonte

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Im Garten von Castelo Branco

Castelo Branco besuchten wir wegen des Jardim do Paço Episcopal. Diese Gartenanlage im Barockstil wurde 1725 auf Wunsch des Bischofs von Guarda, D. João de Mendonça, angelegt. Seen, Brunnen, kunstvolle Treppen und grüne, perfekt geschnittene Hecken gehen in dieser schönen Kulisse harmonisch ineinander über und machen den Garten zu einem wunderschönen und sehenswerten Ort. Beeindruckend ist die Escadaria dos Reis, eine Treppe mit zahlreichen Statuen portugiesischer Monarchen und Adligen. Der Garten ladet zum träumen und verweilen ein, einfach Seele baumeln lassen.

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Marvão, hoch hinauf

Auf einem 800-860 m hohen Felsplateau gelegen, mit Rundumsicht über Portugal bis weit hinein nach Spanien liegt das Bergdorf Marvao. Enge Gassen, weiß Häuschen mit roten Dächern und eine grandiose Festung innerhalb von bestehenden Stadtmauern. Das Zufahrtsportal ist so enge, dass man gerade mal so mit dem Auto durchfahren kann, und obwohl ohne Einbahnsystem funktioniert’s irgendwie.

Ein schöner Platz zu Verweilen bot eine wunderschöne Gartenlandschaft vor der Kirche, fast ganz oben:

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die umringende Landschaft läßt sich gar nicht wirklich erfassen:

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Und schnelle Skizzen der Häuser in der Stadt:

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Geschlafen haben wir in der Pousada de Marvao, Sta Maria.