Nass-in-Nass-Technik

Zur Zeit male ich gerne mit Ölfarben und setze meine Arbeiten mit der Nass-in-Nass-Technik um. Was heisst das nun?

Nass-in-Nass arbeitet man am Motiv in mehreren Schichten, wobei immer in die noch nasse Farbe hineingemalen wird. Dadurch ergeben sich interessante Farbnuancen, eine Farbenvielfalt innerhalb einer Farbe und feinste Farbverläufe. Die Gefahr von Rissbildung wird verringert. Ich beginne mit groben, einfachen Farbflächen, die von Schicht zu Schicht feiner ausgearbeitet werden. Eine allzu genaue Darstellung vermeide ich, da das Auge die fehlenden Kleinigkeiten ganz automatisch ergänzt.

Für die Nass-in-Nass-Technik empfehle ich eine reduzierte Farbpalette: titanweiß, cadmiumgelb dunkel, heller ocker, cadmiumrot dunkel, sienne gebrannt, kobaltblau und ultramarinblau reichen völlig aus, um eine schöne Farbnuancierung innerhalb des Bildes zu erreichen. Werden bereits vorgemischte, fabriksfertige Farben verwendet, wird das Ergebnis optisch eher grau und unansehnlich.

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