„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“ C.Valentin

wartenÜber diesen Ausspruch bin ich die Tage gestolpert. Und ja, Kunst macht Arbeit.

In der Vorbereitung auf die Lange Nacht der Museen habe ich es wieder einmal festgestellt, dass alles in allem immer genug zu tun ist. Die ersten Schritte habe ich schon im Dezember letzten Jahres unternommen. Wo kann ich ausstellen, was wird’s werden – Malerei oder Fotografie? Dann die Überlegungen, was mache im von 18.00 Uhr bis 1.00 Uhr und wie beschreibe ich das, was ich ausstelle.

Das Beschreiben der Ausstellung war zwar nicht schwer, aber soweit im voraus zu denken und zu planen eine neue Herausforderung. Schon im April musste ein grobes Konzept erdacht werden, was im Oktober dann tatsächlich auch da sein muss. Und die Ausstellung bestreiten wir zu zweit. Also musste ich den zweiten Künstler auch ein wenig motivieren, über seine Arbeit nachzudenken und sich zu äußern. Gut, das haben wir dann auch geschafft und alles bis zur Terminabgabe im Mai erledigen können. Alle bereitgestellten Informationen wurden in ein Booklet gedruckt. Also kaum mehr Änderungen möglich.

Soweit so gut. Im Sommer haben’s wir dann etwas schleifen lassen. Immer wieder mal daran gedacht, dass wohl mal was zu tun wäre, aber dann doch nichts gemacht. So sind wir Anfang August noch immer ohne eine Arbeit dagestanden. Okay – die Möglichkeiten der heutigen Fotografie – kein schweres Thema: digitale und analoge Fotobearbeiten, Collagen, Manipulationen aller Art, Ideen hatten wir ja genug. Aber gerade im Bereich der Fotografie spielt der Bildinhalt und das Motiv eine große Rolle. Mehr noch als in der Malerei kann ein Foto schneller uninteressant und langweilig erscheinen. Deshalb war der Arbeitsaufwand in diesem Bereich am intensivsten. Obwohl wir das Jahr über sehr viel fotografiert hatten, war jetzt die Suche nach Motiv und Inhalt zeitaufwendig, aber auch spannend….

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