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ubiquitär

Ubiquitär (Adj.) (aus dem Lateinischen) steht für „vorkommend” oder „allgemein verbreitet allgegenwärtig”.

Grenzen können geometrische Räume begrenzen. Dazu gehören politische oder administrative Grenzen, wirtschaftliche-, Zollgrenzen oder Eigentumsgrenzen. Grundstücksgrenzen werden im Liegenschaftskataster nachgewiesen. Räume können auch unscharf begrenzt sein, etwa Landschaften, Kulturgrenzen oder Verbreitungsgebiete, die man in der Natur kaum durch Linienstrukturen festmachen kann.

Die Grenzen eines Volumens können Flächen, Linien oder Punkte sein, wie Seitenflächen, Kanten und Ecken eines Würfels. Ein Beispiel für Grenzen von eindimensionalen Räumen ist die obere und untere Grenze in der Mathematik (siehe Supremum). Umgangssprachlich wird dafür auch Grenzwert, Schwellwert oder Schranke gebraucht. Beispiele für nichtgeometrische Räume sind die übliche Verhaltensweise oder die Intimsphäre.

Mit der Arbeit „ubiquitär” weist die Künstlerin auf unsere allgegenwärtigen Grenzen im Außen- und Innebereich jedes Menschen hin und fordert, insbesondere die Grenzen im Kopf zu bekämpfen.

10 Fragen zur Kunst, 10 Wettbewerbe mit Preisen

Susanne Haun und Frank Koebsch haben in den letzten Wochen eine Blogparade geplant und acht Mitstreiter gefunden.

Worum geht es?

10 Künstler, die jeweils einen Blog betreiben, laden in den nächsten Wochen dazu ein, an einer Blogparaden auf Ihren Blogs teilzunehmen.

Auf den Blogs werden „10 Fragen zur Kunst“ diskutiert. Jeder Künstler wird auf seine persönliche Art und Weise die Diskussion führen. 

Die einzelnen Blogparade laufen jeweils ein Woche und am Ende dieser Woche wird auf dem Blog des Künstlers eine Zeichnung, ein Druck oder ein Aquarell verlost.

Die Verlosung nimmt jeder Künstler in eigener Verantwortung vor. Der Firma Hahnemühle gefällt diese geplante Aktion so gut, dass sie für jeden Gewinner zusätzlich ein Überraschungspaket zur Verfügung gestellt hat.

Hier die teilnehmenden Künstler:

PragAndreas Mattern beginnt am 18.4.2011 die Blogparaden und verlost „Prag 2“, Farbradierungen/Aquatinta, 3 Platten, auf Hahnemühle Kupferdruckpapier, 15 x 20 cm, 2010

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auftriebJulia Tepasse beginnt am 25.4.2011 und verlost die Leinwand Collage „auftrieb“, collage//paper on canvas, 10 x 10 cm, 2010

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harlingenOliver Kohls beginnt am 2.5.2011 und verlost „Harlingen“, Pastell auf Sandpapier, ca. 40 x 30 cm, 2011

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rückenaktZu Conny Niehoff beginnt mit der Blogparade am 9.5.2011 und verlost „Rückenakt“, 32 x 24 cm, Hahnemühle Burgund, 2010

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wachender engelSusanne Haun beginnt mit der Verlosung eines Schutzengels am 16.5.2011, „Wachender Engel“, Zeichnung 17 x 24 cm, Tusche auf Hahnemühle Burgund, 2011

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zwischen den zeitenAnna Schüler verlost ab dem 23.5.2011 „Zwischen den Zeiten VI“, Format A4, Tusche auf Bütten, 2010

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tulpenvaseFrank Hess beginnt am 30.5.2011 mit der Verlosung von „Tulpenvase“, Zeichnung 30 x 20 cm, Tusche auf Bütten, 2011

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strandhausHelen Königs malt auf Pizzakartons. Sie beginnt am 6.6.2011 mit der Verlosung des Bildes „Strandhaus 6″, Acryl auf Pizzakarton; genäht auf Passepartout, 15 x 15 cm, 2011

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jimi hendrixRoswitha Geisler beginnt ihre Verlosung am 13.6.2011 und es gibt „Jimi Hendrix – Hush“ wasservermalte Pastellstifte, Graphit und Tinte auf Bütten von Hahnemühle 30 x 21 cm, Größe der Zeichnung ca. 15 x 15 cm

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kranich Frank Koebsch hat diese Aktion mit Bravour organisiert und verlost ab den 20.6.2011 den „Kranich“ Miniatur in Aquarell auf Hahnemühle Aquarellpostkarte, 10,5 x 15 cm, 2011

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zeit.nehmen – zeit.stehlen

Zeit ist nicht unser Eigentum. Zeit ist die Einheit, die uns am Beginn unseres Daseins geschenkt wird. Wir wissen nicht, wie viel für uns vorgesehen ist und gehen sehr sorglos mit ihr um. Wir lassen uns durch technische Entwicklung und Modernisierung Zeit stehlen, einfach so, ohne uns zu beklagen. Und ist sie dann erst mal weg, lässt sie sich nicht wiederholen. Deshalb sollten wir damit sehr sorgsam umgehen und uns ganz bewusst nicht bestehlen lassen.

Gute Schwester, böse Schwester

In jedem von uns steckt Gutes und Böses. Dem die Waage zu halten lernen wir vorallem in der Kindheit, im Umgang mit Geschwistern und Eltern. Das Ausloten von Grenzen ist ein wichtiger Entwicklungsschritt und kann im Erwachsenenalter nicht mehr nachgeholt werden.

Die Darstellung von Gut und Böse zeigt nicht nur diesen wichtigen Entwicklungsschritt auf, sondern fordert auf ironische Weise auf, über Gut und Böse nachzudenken und anzuerkennen, dass in uns beides steckt.

Brüderchen und Schwesterchen

Geschwister sind sich meist viel näher als Freunde, vertrauen einander mehr. Schließlich verbringen sie viel Zeit miteinander, kennen die Schwächen und Stärken, wissen, was der/die andere gerade fühlt.

Erwachsene Schwestern/Brüder unterstützen sich unter Umständen noch intensiver als Freundinnen/Freunde in praktischen Dingen des Lebens. Aber zwischen Geschwistern können sich Gefühle entwickeln, die falsch gedeutet und zu Missverständnissen führen können. Egal ob Liebe oder Hass sollte kein Gefühl sich so verstärken, dass es dem anderen Schaden zufügt oder moralische Grenzen überschreitet.

Das Bild zeigt das Überschreiten von Grenzen, körperlicher wie seelischer Natur, stellt das unerwünschte Eindringen in die Intimsphäre dar.