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o.T. – Variation “treffen”

Aus der Serie „enge.weite“ habe ich das Bild „treffen“ heute in Öl neu interpretiert. Der Weg vom genauen, realistischen Malen hin zu lockeren, interessanten Bildern ist für mich ein weiter. Es entspricht meinem Naturell, genau und perfekt zu arbeiten.

Ein Foto in ein Ölbild zu verwandeln verlang mehr als nur ein eins-zu-eins Abmalen, die Verwendung von nur 3 Farben erleichtert mir die Arbeit und läßt einen völlig neuen Eindruck enstehen:

11.3. Vernissage enge.weite

Ausstellungseröffnung 11.3.2010 um 19.00 Uhr

Photoraum Visible, Rennsteiner Strasse 10 in Villach

Ausstellungsdauer: 12. bis 26. März 2010

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Die Verbindung von Malerei und Fotografie haben mich angeregt, mit dieser außergewöhnlichen Kombination zu experimentieren und zu dieser eigenständigen Werksreihe auszubauen.

In der Regel werden handelsübliche Fotoabzüge verwendet. Diese werden zur Gänze übermalt. Wesentliche Bildinhalte werden dann wieder freigelegt.

Die Übermalung ist keine Malerei im herkömmlichen Sinne. Sie stellt nicht dar, sondern verdeckt, entweder ganz oder nur zum Teil und führt den Betrachter direkt und ohne Umwege an das Zentrum des Bildes, lässt im ersten Moment keinen Platz für Schnörkel, Raum und eigene Gedanken. Und trotz der Einengung der Information, dem Leiten und Führen des Betrachters lässt jede einzelne Arbeit genug Platz für Fantasie und freie Gedanken, lädt Sie ein, zu hinterfragen und sich aus dem Vorgegebenen zu befreie hin zur eigenen Interpretation.

Die Bilder zeigen die Auseinandersetzung mit der Gesellschaft.

Bildergalerie:

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Freunde

Freundschaft ist durch eine positive Beziehung und Empfindung zwischen Menschen geprägt. Sie ist individuell und einzigartig wie der Mensch selbst.
Beginnend bei der schwächsten Form, der Bekanntschaft, bis hin zum Freund fürs Leben, finden auch Kameradschaft, Nutz- und Zweckfreundschaften ihren Platz. Sie ist vergänglich, auf unbestimmte Zeit oder auf Dauer.

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Ich

Der Mensch ist ein Individuum, ein Einzelner, er unterscheidet sich von anderen Menschen und ist doch Teil eines Ganzen. Die Interaktion des Individuums mit seinem sozialen Umfeld ist ein wesentlicher und wichtiger Bestandteil des Lebens. Das Individuum ist allein für sich nicht lebensfähig, es braucht die Gemeinschaft. Die individuellen Eigenschaften und Interessen werden von Normen, Erwartungen und sozialen Sanktionen anderer geprägt. Es entsteht ein Widerspruch zwischen dem von Anderen beeinflussten Rollenhandeln einerseits und der Willensfreiheit des Individuums andererseits. In dieser Auseinandersetzung formt sich ein unverwechselbarer, einmaliger Mensch, der ständiger Veränderung unterworfen ist.

2009