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Villacher Infoportal | Aktuelles | News & Videos aus Villach

Das neue Villacher Infoportal sieht sich als „elektronische“ Tageszeitung und berichtet als lokales Portal ausschließlich von Villachern und über aktuelle Geschehnisse in Villach. Unter der WebAdresse http://villacher.eu könnt Ihr diese neue Seite erreichen.

Als erste Villacher Künstlerin bin ich nun für dieses Infoportal interviewt worden. Hier das Ergebnis, für das ich mich hier bedanken möchte:

Villacher Infoportal | Aktuelles | News & Videos aus Villach

Der Artikel:

von augstein am 30.01.2011 geschrieben.

© www.villacher.eu

Das Thema Kunst und Kultur besitzt für die Villacher einen großen Stellenwert. Wir werden zu diesem Thema laufend Villacher KünstlerInnen ermöglichen, ihr künstlerisches Repertoire der Öffentlichkeit zu präsentieren. Als erste Künstlerin wollen wir über Petra Tragauer berichten, insbesondere über ihre wichtigsten Aktivitäten des vergangenen Jahres. Die gebürtige Knittelfelderin „benützt“ die Malerei nicht nur zur Weiterentwicklung ihrer künstlerischen Fähigkeiten, sondern sieht dadurch ihre persönliche und geistige Weiterentwicklung gestärkt. Meilensteine des vergangenen Jahres waren Ausstellungen mit dem Thema „mauer.fall“ sowie „enge.weite“.

Unter dem Zeichen der Fotografie beendete Petra Tragauer ihre Schaffensperiode des vergangenen Jahres. Der  Mensch stand dabei im Mittelpunkt, daraus entstehende Geschichten erzählt Petra Tragauer durch ihre künstlerische Arbeiten.

Künstler in Villach Petra Tragauer - © www.villacher.eu

Die Inspiration zum Thema „mauer.fall“ holte sich die Künstlerin bei einen Besuch in Berlin nach dem Fall der Mauer. Daraus entstand eine Collage. welche sie im Cafe Szenario in der Völkendorferstraße  im Rahmen einer Ausstellung präsentierte.

Künstler in Villach Petra Tragauer - © www.villacher.eu

Mauern entstehen aus verschiedenen Motiven, einerseits können sie Schutz, Sicherheit und Grenzmarkierungen darstellen, andererseits aber auch unsichtbare geistige Barrieren aufbauen.

Künstler in Villach Petra Tragauer - © www.villacher.eu

Mit der Technik des Übermalen, Abkratzen, Zerschneiden und wieder Zusammensetzen kann die Künstlerin die vielen Prozesse zum jeweiligen Thema, Ausdruck verleihen.

Künstler in Villach Petra Tragauer - © www.villacher.eu

„enge.weite“, ausgestellt  im Photoraum des Vereins Visible Villach

Künstler in Villach Petra Tragauer - © www.villacher.eu

enge.weite: Fotoabzüge werden übermalt und in der Folge interessante Bildsequenzen wieder freigelegt. Übermalen im Sinne von verdecken, ganz oder teilweise, wodurch der Betrachter direkt zum Mittelpunkt des Bildes geführt wird.

Künstler in Villach Petra Tragauer - © www.villacher.eu

Im Verein zur Förderung künstlerischer Photographie „VISIBLE“ wo sie als Schriftführerin im Vorstand tätig ist, kann Petra Tragauer mit Gleichgesinnten wesentliche künstlerische Akzente setzen und sich weiterhin mit dieser Technik auseinandersetzen.

Künstler in Villach Petra Tragauer - © www.villacher.eu

Höhepunkt der Aktivitäten des Jahres 2010 war wohl eine ganz besondere Auszeichnung: Sie erhielt den Kunstpreis der Stadt Knittelfeld im Bereich Fotografie. Das regionale Internetportal www.villacher.eu gratuliert zu dieser Anerkennung und wünscht weiterhin viel Schaffenskraft für die Zukunft.

Künstler in Villach Petra Tragauer - © www.villacher.eu

Ausstellung im Finanzamt Villach noch bis 28. Feber 2011

Meister-Friedrich-Str. 2

9500 Villach

Öffnungszeiten von 07 Uhr 30 bis 15 Uhr 30

Webseite Petra Tragauer: www.petra.tragauer.at

Webseite Verein „VISIBLE“: www.visible-photo.com

Ausstellung bis 28.2. – “Zweitausendzehn”

Finanzamt Villach

Meister-Friedrich-Str. 2
9500  Villach
Öffnungszeiten: 7.30 – 15.30 Uhr
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„Das Jahr 2010 stand für Petra Tragauer ganz im Zeichen der Fotografie und stellte den Mensch in den Mittelpunkt der Betrachtung. Sie spührt ihm in seiner Innen- und Außenwirkung nach und erzählt Geschichten. Die Ausstellung Zweitausendzehn zeigt im Jahresrückblick die wesentlichen Werke aus der diesjährigen Schaffensperiode.“

Begonnen hat alles mit der Idee, Fotografie auf eine etwas andere Art zu präsentieren und Bildinhalte neu zu vermitteln. Aus mehreren Versuchen entstanden Übermalungen und in späterer Folge auch Collagen. Wer also nicht bei meinen heurigen Ausstellungen vorbeischauen konnte, hat jetzt noch einmal die Möglichkeit, ausgesuchte Arbeiten zu sehen und mich auch vor Ort zu besuchen.

zeit.nehmen – zeit.stehlen

Zeit ist nicht unser Eigentum. Zeit ist die Einheit, die uns am Beginn unseres Daseins geschenkt wird. Wir wissen nicht, wie viel für uns vorgesehen ist und gehen sehr sorglos mit ihr um. Wir lassen uns durch technische Entwicklung und Modernisierung Zeit stehlen, einfach so, ohne uns zu beklagen. Und ist sie dann erst mal weg, lässt sie sich nicht wiederholen. Deshalb sollten wir damit sehr sorgsam umgehen und uns ganz bewusst nicht bestehlen lassen.

Gerhard Richter – Übermalte Fotografien

Gerhard Richter – Übermalte Fotografien – Zigarette nach dem Schaffensrausch – Kunst – art-magazin.de.

In diesem Artikel vom 17.10.2008 wird eine andere Art der Übermalung von Fotos vorgestellt, nämlich wie Gerhard Richter versucht, den Zufall mit dem Zufall zu überlisten. Er drückt handelsübliche private Fotos einfach in Ölmalfarbreste drückt, sie hindurchzieht oder damit besprenkelt.

Der ganze Artikel:

ZIGARETTE NACH DEM SCHAFFENSRAUSCH
Das Museum Morsbroich in Leverkusen zeigt mit den übermalten Fotografien eine bislang weitgehend unbekannte Werkgruppe Gerhard Richters: private Schnappschüsse mit bunten Farbresten besprenkelt. Parallel dazu präsentiert das Kölner Museum Ludwig mit der Ausstellung „Abstrakte Bilder“ rund 40 Gemälde aus den Jahren 1986 bis 2006.
// MICHAEL KOHLER, LEVERKUSEN

Wenn Gerhard Richter seine gewaltigen abstrakten Bilder malt, wird erst geklotzt und dann gekleckert. Meist schmiert Richter ein gutes Kilo Farbe auf seinen überdimensionierten Spachtel, um ihn an einem Seil über die am Boden liegende Leinwand zu ziehen und die Farbe darauf zu verteilen. Dieser Vorgang wird so lange mit neuen Farbschichten wiederholt, bis der Maler erschöpft oder das Gemälde fertig ist.

Ist das Werk getan, greift Richter in eine Kiste privater Schnappschüsse, die weder ins Familienalbum noch in sein Atlas genanntes Vorlagenbuch gelangten. Diese industriell entwickelten Fotografien im Allerweltsformat zehn mal fünfzehn Zentimeter werden nun übermalt, indem Richter sie entweder in die an seinem Malwerkzeug haftenden Ölfarbreste drückt, sie durch die bunten Farbreste hindurch zieht oder sie mit ihnen besprenkelt. Im ersten Fall bilden sich feine Verästelungen auf der weite Teile des Bildes verdeckenden Farbschicht, im zweiten zieht die Farbe Schlieren und im dritten sieht es aus wie nach einer Spaghettisoßenschlacht. Gefällt Richter sein Werk, darf es bleiben, falls nicht, wandert es schnurstracks in den Mülleimer.

So oder so ähnlich entstehen nach Markus Heinzelmann, dem Direktor des Leverkusener Museum Morsbroich, die Arbeiten einer bislang weitgehend im Verborgenen blühenden und nun erstmals mit musealen Ehren präsentierten Werkgruppe Gerhard Richters: die übermalten Fotografien. Während der anwesende Richter dazu wohlgefällig nickte, stellte sich sogleich die Frage, ob sich hier eine schon von Pablo Picasso bekannte Form des Devotionalienhandels wiederholt. Offensichtlich sind die übermalten Fotografien gleich im doppelten Sinne Abfallprodukte des Richterschen Werks und wurden passend dazu bislang meist unter dem Ladentisch an verdiente Sammler und Freunde abgegeben. Nicht einmal Richters Galeristen wissen, wie viele übermalte Fotografien mittlerweile kursieren, Heinzelmann schätzt, dass sein Museum mit rund 500 Exponaten etwa die Hälfte aller seit 1989 entstandenen Bilder präsentiert. Doch als was werden sie in die Kunstgeschichte eingehen? Als bloße Souvenirs, als Zigarette nach dem Schaffensrausch oder vielleicht doch als unscheinbarer, aber wesentlicher Schlüssel zu einem grandiosen Werk?

Den Schock der Fotografie überwinden

Gerhard Richter malt nicht nur häufig nach Fotografien, man könnte sogar sagen, dass er mit seinem gesamten Werk versucht, den Schock der Fotografie zu überwinden. Dieser besteht darin, dass sich die Welt durch bloßes Auslösen eines Mechanismus wahrhaftiger darstellen lässt, als es ein Maler mit dem Pinsel kann. Im Grunde siegt im Schnappschuss der Zufall über die Gestaltung, was auch vielen Fotografen Kopfzerbrechen bereitete und zur Bewegung des Piktorialismus führte. Anfang des 20. Jahrhunderts nutzte Edward Steichen spezielle Druckverfahren, um seine Fotografien in ein Unschärfebad zu tauchen und dadurch künstlerisch zu veredeln. Genau das gleiche macht auch Gerhard Richter in fotorealistischen Arbeiten wie dem „Stammheim-Zyklus“ (1988), nur dass er tatsächlich malt und nicht nur die Vorlage malerisch manipuliert.

Um den Zufall als Schöpfer geht es auch in Richters abstraktem Werk: Mit dem langen Rakel lässt sich nun einmal nicht exakt planen, was auf der Leinwand haften bleibt, selbst Jackson Pollocks Drippings wirken daneben wie penible Spießerwerke. Richter sagt dazu, dass er sich dem Zufall überlasse, um ihn gestalten zu können. Natürlich ist das ein Paradox, das man nicht rational erklären und höchstens vor den Bildern empfinden kann. In jedem Fall ist es eine titanische Aufgabe, die sich Richter da aufgebürdet hat. „Atlas“ heißt nicht nur sein Sammelbuch mit möglichen Motiven, Atlas, das ist Richter selbst. Ein Titan, der, von den Göttern gestraft und zugleich geadelt, ganz allein das marode Himmelsgewölbe der malerischen Ideen stützt.

Hier kommen Richters private Fotografien ins Spiel. In ihnen sucht man vergebens, was Henri Cartier-Bresson den „entscheidenden Augenblick“ nannte. Den Moment, in dem eine Aufnahme den Zufall besiegt, indem sie ihn wie eine künstlerische Komposition der Wirklichkeit aussehen lässt. Richter holt ihn auf seine Weise nach: Er „übermalt“ die Fotografien, er versucht den Zufall mit dem Zufall zu überlisten, und was dabei herauskommt, ist mal schön und mal weniger schön anzusehen, aber immer Ausdruck eines erstaunlich zärtlichen Kraftakts. Wer die Schau „Gerhard Richter – Abstrakte Bilder“ im Kölner Museum Ludwig (bis 1. Februar) besucht, sollte den Abstecher nach Leverkusen auf keinen Fall vergessen. Und umgekehrt.

Solche Arbeiten von Gerhard Richter findet man hier

Gemeinschaft

Über die Gemeinschaft der Gesellschaft werden Werte, Moral und Verhaltensregeln vermittelt und prägt uns in unserer Entwicklung von Beginn an. Der Wertewandel mag uns zwar nicht gefallen, aber er ist nicht aufzuhalten.

Wir scheitern an der zwischenmenschlichen Kommunikation. Wir reden zwar miteinander, aber wir verstehen uns nicht oder nicht richtig oder reden nicht über das, was uns am Herzen liegt. Wir neigen dazu, Gesagtes und auch Verhalten zu interpretieren ohne zu hinterfragen. So entstehen Irrtümer. Das muss nicht sein.

verweilen Fotoübermalung Petra Tragauer

gehen Fotoübermalung Petra Tragauer

gemeinsam, nicht einsam

Miteinander Familie zu erleben ist wichtig und wertvoll für unsere Entwicklung. Dass viele ein Familienleben nicht mehr erleben, stimmt mich traurig. Familie in ihrer ursprünglichen, und meiner Meinung nach, wichtigen Funktion geht mehr und mehr verloren. Es bleibt, zu hoffen, dass sich neue, ebenso gute, Werte bilden.

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Gesellschaft

„Gesellschaft“ bedeutet wörtlich den Inbegriff räumlich vereint lebender oder vorübergehend auf einem Raum vereinter Personen. „Gesellschaft“ bezeichnet sowohl die Menschheit als ganze, als auch bestimmte Gruppe von Menschen und die Summe der Beziehungen un der Verhältnisse zueinander. Die Gesellschaft ist im steten Wandel.

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er & sie

Dass sich das Rollenbild des einzelnen stark verändert hat, ist für sehr viele Frauen und Männer schwer in sich zu integrieren und oft scheitern sie sowohl an den alten, wie auch neuen Anforderungen an ihr eigenes Geschlecht.

Im Idealfall sind Frau und Mann gleichberechtigte Partner mit Stärken und Schwächen. Un so verschieden sie auch sind, gehören sie doch zumindest für die biologische Reproduktionsfunktion zusammen.

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