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10 Fragen zur Kunst, 10 Wettbewerbe mit Preisen

Susanne Haun und Frank Koebsch haben in den letzten Wochen eine Blogparade geplant und acht Mitstreiter gefunden.

Worum geht es?

10 Künstler, die jeweils einen Blog betreiben, laden in den nächsten Wochen dazu ein, an einer Blogparaden auf Ihren Blogs teilzunehmen.

Auf den Blogs werden „10 Fragen zur Kunst“ diskutiert. Jeder Künstler wird auf seine persönliche Art und Weise die Diskussion führen. 

Die einzelnen Blogparade laufen jeweils ein Woche und am Ende dieser Woche wird auf dem Blog des Künstlers eine Zeichnung, ein Druck oder ein Aquarell verlost.

Die Verlosung nimmt jeder Künstler in eigener Verantwortung vor. Der Firma Hahnemühle gefällt diese geplante Aktion so gut, dass sie für jeden Gewinner zusätzlich ein Überraschungspaket zur Verfügung gestellt hat.

Hier die teilnehmenden Künstler:

PragAndreas Mattern beginnt am 18.4.2011 die Blogparaden und verlost „Prag 2“, Farbradierungen/Aquatinta, 3 Platten, auf Hahnemühle Kupferdruckpapier, 15 x 20 cm, 2010

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auftriebJulia Tepasse beginnt am 25.4.2011 und verlost die Leinwand Collage „auftrieb“, collage//paper on canvas, 10 x 10 cm, 2010

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harlingenOliver Kohls beginnt am 2.5.2011 und verlost „Harlingen“, Pastell auf Sandpapier, ca. 40 x 30 cm, 2011

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rückenaktZu Conny Niehoff beginnt mit der Blogparade am 9.5.2011 und verlost „Rückenakt“, 32 x 24 cm, Hahnemühle Burgund, 2010

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wachender engelSusanne Haun beginnt mit der Verlosung eines Schutzengels am 16.5.2011, „Wachender Engel“, Zeichnung 17 x 24 cm, Tusche auf Hahnemühle Burgund, 2011

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zwischen den zeitenAnna Schüler verlost ab dem 23.5.2011 „Zwischen den Zeiten VI“, Format A4, Tusche auf Bütten, 2010

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tulpenvaseFrank Hess beginnt am 30.5.2011 mit der Verlosung von „Tulpenvase“, Zeichnung 30 x 20 cm, Tusche auf Bütten, 2011

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strandhausHelen Königs malt auf Pizzakartons. Sie beginnt am 6.6.2011 mit der Verlosung des Bildes „Strandhaus 6″, Acryl auf Pizzakarton; genäht auf Passepartout, 15 x 15 cm, 2011

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jimi hendrixRoswitha Geisler beginnt ihre Verlosung am 13.6.2011 und es gibt „Jimi Hendrix – Hush“ wasservermalte Pastellstifte, Graphit und Tinte auf Bütten von Hahnemühle 30 x 21 cm, Größe der Zeichnung ca. 15 x 15 cm

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kranich Frank Koebsch hat diese Aktion mit Bravour organisiert und verlost ab den 20.6.2011 den „Kranich“ Miniatur in Aquarell auf Hahnemühle Aquarellpostkarte, 10,5 x 15 cm, 2011

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zeit.nehmen – zeit.stehlen

Zeit ist nicht unser Eigentum. Zeit ist die Einheit, die uns am Beginn unseres Daseins geschenkt wird. Wir wissen nicht, wie viel für uns vorgesehen ist und gehen sehr sorglos mit ihr um. Wir lassen uns durch technische Entwicklung und Modernisierung Zeit stehlen, einfach so, ohne uns zu beklagen. Und ist sie dann erst mal weg, lässt sie sich nicht wiederholen. Deshalb sollten wir damit sehr sorgsam umgehen und uns ganz bewusst nicht bestehlen lassen.

5.11-31.1. – „Zweitausendzehn“

Finanzamt Villach
Meister-Friedrich-Str. 2
9500  Villach
Öffnungszeiten: 7.30 – 15.30 Uhr
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„Das Jahr 2010 stand für Petra Tragauer ganz im Zeichen der Fotografie und stellte den Mensch in den Mittelpunkt der Betrachtung. Sie spührt ihm in seiner Innen- und Außenwirkung nach und erzählt Geschichten. Die Ausstellung Zweitausendzehn zeigt im Jahresrückblick die wesentlichen Werke aus der diesjährigen Schaffensperiode.“

Begonnen hat alles mit der Idee, Fotografie auf eine etwas andere Art zu präsentieren und Bildinhalte neu zu vermitteln. Aus mehreren Versuchen entstanden Übermalungen und in späterer Folge auch Collagen. Wer also nicht bei meinen heurigen Ausstellungen vorbeischauen konnte, hat jetzt noch einmal die Möglichkeit, ausgesuchte Arbeiten zu sehen und mich auch vor Ort zu besuchen.

Venus

Das Bild ist bereits 2009 entstanden. Die Papiercollage ist sehr sorgfältig an die Körperstruktur angepasst, damit die Linien der Zeitung noch zusätzliche Wirkung entfalten. Das farbliche Finish habe ich mit Ölfarben erstellt. Der Schatten scheint ein wenig zu grass und fast schon als eigenständiger Gegenstand.

Augenblicke

Gesellschaftliche Beobachtungen und die Konservierung des Augenblickes ist ein wesentlicher Teil meiner fotografischen Arbeit. Bei genauem Hinschauen läßt sich eine Geschichte hinter jedem Menschen vermuten und erahnen. Man sieht Beziehungen zueinander, sieht die Einsamen, die besten Freunde, sieht Familie oder Fremde.

Geschwisterliebe – Gedanken

Beziehungen zwischen Krieg und Frieden – Geschwisterliebe inmitten widersprüchlicher Gefühle: Kain erschlägt Abel, Jakob betrügt Esan, Hänsel beschützt Gretel, Bruderdramen und Geschwistermythen gibt es viele.

Geschwisterliebe ist nicht automatisch da, sie muss sich entwickeln. Was aus Bruder und Schwester wird, hängt unter anderem von identischen/verschiednen Erbanlagen ab. Je ähnlicher die Gene, desto verblüffender die Ähnlichkeiten und somit mehr an Gemeinsamkeiten. Je unterschiedlicher die Anlagen, umso mehr grenzen sich die Kinder ab und gehen eigene Wege. Weitere Bedeutung hat die Geburtenfolge, Erziehung, soziale Schicht und die Schule. So entstehen Geschwisterliebe und innige Verbundenheit bis hin zu jenen, die sich nicht ausstehen können. Zwischen Liebe und Rivalität pendeln Geschwisterbeziehungen hin und her. Die in der Kindheit festgelegten Normen begleiten uns ins Erwachsenenleben und beeinflussen unser Verhalten zu anderen nachhaltig.

Durch diese Gedanken angeregt spüre ich meinen eigenen Erlebnissen und Erfahrungen nach, zeige autobiographische Momentaufnahmen aber auch Konfliktsituationen anderer Familien. Bisher entstanden dazu folgende Arbeiten:

Geschwisterliebe

Brüderchen und Schwesterchen

Gute Schwester, Böse Schwester

Die Säulen der Gesellschaft/Dysmorphophobie

Ursprünglich habe ich das Bild als „Säulen der Gesellschaft“ betitelt. Die Säulen hab ich mit Markennamen collagiert und auch einen Bericht über Botox eingearbeitet.

Der Grundgedanke zu diesem Bild war die überbewertete Welt der Schönen und Reichen, viel Glanz und Glamour und unnatürlich aussehende Menschen, deren Wert an Markennamen gemessen wird. Die verzerrte Darstellung der Wirklichkeit beeinflusst die Menschen außerhalb dieser Glamourwelt. Es wird uns vorgegaukelt, dass Schönheit, Jugendlichkeit und Markenwaren wichtig für ein erfolgreiches Leben ist.

Eine der Folgen – Dysmorphophobie:

Bei Dysmorphophobie (altgr. dys = schlecht [hier = Miss-], morphé = Form [hier = -gestaltet-], phóbos = Furcht [hier = -angst]) handelt es sich um eine Störung der Wahrnehmung des eigenen Körpers. Die Betroffenen nehmen ihren Körper oder einzelne Körperteile als hässlich oder entstellt wahr. Diese Definition passt ebenfalls sehr gut zu den Grundgedanken, denn die verzerrte Körperwahrnehmung wird vorallem bei den jungen Menschen immer häufiger beobachtet.