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Die Geburtsstätte von Portugal

Guimaraes wird von vielen Historikern als die Geburtsstätte von Portugal bezeichnet. Die Stadt wird durch mittelalterliche Burgen, Wehrmauern und einem erstaunlich gut erhaltenen historischen Stadtkern geprägt.

Wie in vielen portugisischen Städten gibt es ein Castelo. Der eindrucksvolle quadratische Bergfried der Burg von Guimarães ist sehr dominant und ist weithin zu sehen. Diese schildförmige Burg wurde im 10. Jahrhundert erbaut, um die Stadt vor Angreifern zu schützen, und im 12. Jahrhundert zu einem Arsenal und Palast ausgebaut. Der Legende nach wurde hier Portugals erster König geboren. Man kann die Burgmauern entlang spazieren und die winzige romanische Kapelle São Miguel besichtigen.

Mit der Seilbahn oder mit dem Auto gelangt man auf den Berg Penha. Hier genießet man  einen fantastischen Ausblick auf Guimarães.Neben Höhlen und Aussichtspunkten findet man auch einer Statue von Papst Pius IX und den „Sanctuary of the Rock“, ein Schrein, der ein sehr wichtiger Pilgerort für viele Gläubige ist.

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Für Übernachtungen haben wir uns die die Pousada de Guimarães, Sta. Marinha herausgesucht, absolut empfehlenswert und sehr herrschaftlich.

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Villa Nova de Foz Côa

Villa Nova de Foz Coa ist Ausgangspunkt für unsere Entdeckungsreise in den  Parque Arqueológico do Vale do Côa, einer der wichtigsten archäologischen Parks Portugals, seine Einweihung fand 1996 statt.
An den Uferhängen des Flusses Côa wurde Ende der 1980er Jahre Felszeichnungen entdeckt, deren Alter auf teilweise mehr als 25.000 Jahre geschätzt wird: mehrere tausend in den Schiefergestein geritzte bildliche und grafische Darstellungen, von Auerochsen, Pferden, Hirsche, Steinböcken aber auch Ziegen und Fische auf einer Länge von über 17 Kilometern.

Seit 1998 zählen diese prähistorischen Felskratzungen zum Weltkulturerbe.

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Marvão, hoch hinauf

Auf einem 800-860 m hohen Felsplateau gelegen, mit Rundumsicht über Portugal bis weit hinein nach Spanien liegt das Bergdorf Marvao. Enge Gassen, weiß Häuschen mit roten Dächern und eine grandiose Festung innerhalb von bestehenden Stadtmauern. Das Zufahrtsportal ist so enge, dass man gerade mal so mit dem Auto durchfahren kann, und obwohl ohne Einbahnsystem funktioniert’s irgendwie.

Ein schöner Platz zu Verweilen bot eine wunderschöne Gartenlandschaft vor der Kirche, fast ganz oben:

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die umringende Landschaft läßt sich gar nicht wirklich erfassen:

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Und schnelle Skizzen der Häuser in der Stadt:

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Geschlafen haben wir in der Pousada de Marvao, Sta Maria.