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Geige mit Schnur

Nam June Paik (1932 – 2006) war ein aus Südkorea stammender US-amerikanischer Musiker und bildender Künstler und gilt als ein Begründer der Video- und Medienkunst. In den späten 1960er und frühen 1970er Jahren arbeitete er viel mit der Cellistin Charlotte Moorman zusammen, wodurch die Idee zu diesem ready-made  entstanden sein mag: eine einfache Geige mit Schnur. Gefunden und skizziert im MUMOK in Wien.

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Er

Menschen zu zeichnen finde ich besonders schwer. Nicht nur, dass der Anspruch auf Ähnlichkeit gestellt wird, nein, es sollte auch besonders leicht und künstlerisch aussehen. Hier habe ich versucht, ohne auf das Papier zu schauen, meine mir gegenübersitzende Person zu zeichnen. Durch das „Nichthinschauen“ wirken die Striche sehr sicher, eben akkurat und ich finde die Skizze selbst gut gelungen.

Rosental

Geschenk der Liebe

Rote Rosen gelten seit dem Altertum als Symbol von Liebe, Freude und Jugendfrische. Die Rose war der Aphrodite, dem Eros und Dionysos geweiht, später der Isis und der Flora.

Die selbe Rose habe ich zweimal gezeichnet.  Die erste Variante wirkt schwer und dicht, als ob die Rose viel Gewicht hätte. Die zweite Variante gefällt mir besser,  weil die Zeichnung leicht und luftig wirkt und die Zartheit einer Rose wiederspiegelt.

Villach

Villach

Kirchenengel

Die meisten Kirchenengel sind einfach nur kleine Erwachsene mit viel zu großen Kopf. Selten erkennt man wirklich kindliche Züge. Ich mag aber diese kleinen, viel zu dicken Engelchen, die in unseren Kirchen fast überall zu finden sind. Außer sie bestehen nur aus Kopf und Flügerl, das finde ich merkwürdig.

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Im Garten von Castelo Branco

Castelo Branco besuchten wir wegen des Jardim do Paço Episcopal. Diese Gartenanlage im Barockstil wurde 1725 auf Wunsch des Bischofs von Guarda, D. João de Mendonça, angelegt. Seen, Brunnen, kunstvolle Treppen und grüne, perfekt geschnittene Hecken gehen in dieser schönen Kulisse harmonisch ineinander über und machen den Garten zu einem wunderschönen und sehenswerten Ort. Beeindruckend ist die Escadaria dos Reis, eine Treppe mit zahlreichen Statuen portugiesischer Monarchen und Adligen. Der Garten ladet zum träumen und verweilen ein, einfach Seele baumeln lassen.

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32°C in Lisabon

Lisboa, Hauptstadt von Portugal, Stadt am Tejo, 32 Grad am ersten Urlaubstag. Das Stadtgebiet entspricht einem Kreis und umfasst 84,7 km² Fläche mit  rund 500.000 Einwohnern. Die Stadt ist laut, schnell, belebt, gehetzt.

Zu Fuß  am HardRockCafe vorbei durch den alten Stadtteil Braixa schländerten wir zum Fluß Tejo. Die ersten Zeichnungen gingen noch recht schwer von der Hand, es steckte noch die Reisemüdigkeit in den Gliedern.

Vom Elevador de Santa Justa in rund 32 m Höhe hat man einen wunderbaren Rundblick. Schnell eine Zeichnung, doch die Sonne brennt unerbitterlich und kein Schatten weit und breit:

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Mit dem Taxi quer durch die Stadt zum Stadtteil Belem. Wir gingen zum Torre de Belem, dem wohl meistfotografiertesten Bau und Wahrzeichen Lissabons. Zwischen 1515 und 1521 erbaut und das erste von vielen von Unesco ernannten Welt(kultur)erbe, das wir auf dieser Reise besichtigten.

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Jetzt nutzten wir wirklich jeden Schatten zum Verweilen, denn bei 32°C und vollem Sonnenschein war es kaum noch auszuhalten. Gut, dass ab und an eine kühlere Windbrise vom Meer herwehte.

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Zum Abschluß des Tages besichtigten wir ein weiteres Welt(kultur)erbe, die zum Kloster Mosteiro dos Jeroimos de Belem gehörende Kirche Ingreja de Santa Maria, eine Kirche unvorstellbaren Ausmaßes: 92m lang und 29 m hohes Kirchenschiff mit Netzgewölbe.