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Er

Menschen zu zeichnen finde ich besonders schwer. Nicht nur, dass der Anspruch auf Ähnlichkeit gestellt wird, nein, es sollte auch besonders leicht und künstlerisch aussehen. Hier habe ich versucht, ohne auf das Papier zu schauen, meine mir gegenübersitzende Person zu zeichnen. Durch das „Nichthinschauen“ wirken die Striche sehr sicher, eben akkurat und ich finde die Skizze selbst gut gelungen.

Rosental

Ich bin ein „Urban Sketcher“

Urban Sketchers network

I’m an urban sketcher
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Urban Sketchers, also übersetzt wortwörtlich „Urbaner (Skizzen)Zeichner“, ist eine gemeinnützige Organisation zur Steigerung des künstlerischen Geschichtenerzählen und des erzieherischen Wertes des Standpunktes der Zeichnung, Förderung ihrer Praxis und verbindet Menschen auf der ganzen Welt, die vor Ort, wo sie leben und reisen, ihr Umfeld skizzieren. Sie wollen die Welt in Form von Zeichnungen zeigen. Diese Organisation entwickelt Bildungsprogramme, die Kunst der Zeichnung vor Ort zu fördern.

Dies ist das Manifest (eigene Übersetzung aus dem englischen Originaltext):

  1. Wir zeichnen vor Ort, drinnen oder draußen, zeichnen, was wir aus der direkter Beobachtung sehen.
  2. Unsere Zeichnungen erzählen die Geschichte unserer Umgebung, die Plätze wo wir leben und wohin wir reisen.
  3. Unsere Zeichnungen sind ein Zeugnis der Zeit und Ort.
  4. Wir sind wahrheitsgetreu gegenüber den Szenen, die wir erleben.
  5. Wir nutzen jede Art von Medien und Material und schätzen unsere individuellen Stil.
  6. Wir unterstützen uns gegenseitig und treffen uns zum Zeichnen.
  7. Wir teilen unsere Zeichnungen online.
  8. Wir zeigen die Welt – eine, die auf einmal zeichnet.

Heute wurde ich in die Gruppe der „UrbanSketchers.Org“ aufgenommen.

Kirchenengel

Die meisten Kirchenengel sind einfach nur kleine Erwachsene mit viel zu großen Kopf. Selten erkennt man wirklich kindliche Züge. Ich mag aber diese kleinen, viel zu dicken Engelchen, die in unseren Kirchen fast überall zu finden sind. Außer sie bestehen nur aus Kopf und Flügerl, das finde ich merkwürdig.

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cadavre exquis

Cadavre Exquis (übersetzt: vorzügliche Leiche) beschreibt eine im Surrealismus entwickelte Methode, den Zufall bei der Entstehung von Texten und Bildern mitwirken zu lassen. Übertragen auf ein Bild zeichnen mehrere Personen, ohne zu sehen und zu wissen, was der Vorherige schon gezeichnet hat. Es wird also nach dem Zeichnen jeweils das Papier gefaltet, nur die Ansätze für den nächsten Zeichner sind sichtbar und dieser führt die ihm vorgegebenen Ansätze weiter.
Dieses Cadavre Exquis entstand mit Friedrich J. Tragauer:

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Auch der zweite Versuch sieht irgendwie ähnlich aus:

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Ausflug nach Bleiburg

Bleiburg und das Werner Berg Museum war Ausflugsziel für einen Tag. Derzeit kann man dort neben den Werken Werner Bergs die Ausstellung „Explosion der Farbe – Aquarelle  der ­Sammlung Leopold“ sehen.

Zwischen Kunst und Kultur blieb auch genug Zeit für schnelle Skizzen, hier z.B. fand ich die Herausforderung, eine Arbeit von Gironcoli „Figur X“ zu zeichnen, sehr reizvoll:

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Vor dem Mittagessen noch ein Blümchen. Aufgrund der vielen Wespen vor Ort konnte ich mich nicht wirklich auf den Wuchs der Pflanze konzentrieren, die Buschmalve ist fast nicht zu erkennen:

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Später, an einem schattigen Platz in der Wiese, habe ich mich auf einzelne Gräser und Blütenstände konzentriert und daraus einen Blumengruß kreiert:

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