1. 7. – 20. 8. 2014: BV Sommerausstellung

Vernissage am 30.6.2014 um 19.00 Uhr in der BV Galerie Klagenfurt:

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Artikel zur BV Jahresausstellung in der KTZ

Schmutzengel, Milchsuppe, Eulen und Torten-Zwillinge

In der Alpen-Adria-Galerie zeigt Kärntens Berufsvereinigung Bildender Künstler derzeit ihre Jahresausstellung: Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie und Medienkunst in origineller Stilvielfalt.

Klagenfurt. Noch ein paar Tage läuft in der Klagenfurter Alpen-Adria-Galerie die Jahresausstellung der Berufsvereinigung Bildender Künstler. 60 Werke, kaum eines älter als ein, zwei Jahre, sind in die Schau aufgenommen. Die Besucher stehen vor Stilvielfalt, originellen Welt- und Gesellschaftserklärungen, vor Allerlei und Qualität, vor überraschend viel Gültigem, vor Malerei, Bildhauerei, Grafik, Fotografie und neuer Medien-Artikulation. Wer will, lässt sich von Torten-Zwillingsmöbelstücken des landesförderungspreisgeadelten, auf internationaler Ebene wirkenden Duos Markus Hanakam & Roswitha Schuller verwöhnen – Objekte schier zum Hineinbeißen. Ans Auge drängen sich zwei großformatige Mischtechniken Peter Kohls, „Der Schmutzengel“ und “ Milchsuppe“. Da wird viel erzählt, werden rätselhafte Botschaften aus ebensolchen Räumen und Sphären vermittelt. Inmitten all der Zweidimensionalität machen Objekte und Skulpturen auf sich aufmerksam. Etwa Wolfgang Kropfitschs von hoher Ästhetik getragener „Tapu“-Steinkörper, dessen formvollendete Rundungen eine zu „verbotenen“ Gedanken einladende Öffnung umschließen. Weiteres gelungen scheinendes Kropfitsch-Objekt: Zu glasierter Materie verwandelte Meereswellen, verheißungsvoll glatt und doch aufbrausend – ein kataklysmisches, von Philosophie durchdrungenes dualistisches Ereignis spricht den Betrachter an. Harry Jeschofnig ist schwergewichtig vertreten. In der Aula des Stadthauses empfangen seine Autostoßstangen-Plastik „Punkrocker“ und ein Bronzeguss derselben das Publikum.

Zelle der Verderbnis

Inmitten der großen Ausstellungshalle starren zwei hohe Eulen, denen ebenfalls einerseits verchromtes Blech, andererseits Bronze zugrunde liegen, gelassen vor sich hin, dokumentieren das sichere Gefühl Jeschofnigs für Form. In einem der Nebensäle nimmt sich die Kunst wirtschaftskrimineller Fragen an. Friedrich J. Tragauer zeigt ein via Fotos und Grafiken gewonnenes „Hypo-Objekt“, ein Labyrinth, eine von der „Normalität“ abgegrenzte Zelle der Verderbnis. Wer nicht auf Anhieb ins Innere dieses Mammon-Anbetungstempels gelangt, erhält Informationszugang per Handy-App. Margarethe M. Bauer, Berufsvereinigungs-Vizepräsidentin, freut sich: „Die Zeiten, da unsere Institution gegenüber dem Kärntner Kunstverein als nachrangig erachtet wurde, sind längst vorbei. Viele durchaus namhafte Künstler sind Mitglieder beider Vereine.“ M.Posch

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28.11.2013 Vernissage natur.umwelt

Die beiden Künstler Petra und Friedrich J. Tragauer präsentieren in der Ausstellung „natur.umwelt“ ihre Arbeiten, die in unterschiedlicher Intensität von Natur und Umwelt beeinflußt wurden.

Natur im Allgemeinen bezeichnet in der westlichen Philosophie in der Regel das, was nicht vom Menschen geschaffen wurde. Auch der Mensch selbst gehört dazu. Der Begriff Umwelt bezeichnet die vom Menschen gemachten Eingriffe, deren Einflüsse und die unmittelbar darauf folgenden Auswirkungen. Dieser wechselnde Einfluß findet daher auch immer einen Niederschlag in Kunst und Kultur. So findet sich die Natur und die Umwelt als Abbild oder Inspriation in den Arbeiten der beiden Künstler wieder.

Petra Tragauer zeigt überwiegend Collagen. Die Motive findet sie in ihrem unmittelbaren Umfeld und gibt den äußeren Anlass für eine Arbeit. Lichtstimmung und Farbgebung läßt sie dabei immer ihrer persönlichen Stimmung folgen und spielen daher bei der Auswahl des Motives eine untergeordnete Rolle. Die Bedeutung der Farbe nimmt erst im Arbeitsprozess zu. Das Zusammentreffen von nicht zusammengehörigen Gegenständen inhaltlich und formal auf einer Ebene fordern den Betrachter zum genaueren Hinsehen auf. Fotos und fotoähnliche Teile, die in den Bildern eingebaut sind, werden am Computer bearbeitet und durch monochrome Farbgebung einer Grafik angenähert. So wird der Kontrast zu Zeichnung und Malerei reduziert. Eine Farbe des Hauptmotives wird als Fläche wiederaufgenommen und damit ein hoher Grad an Abstraktion erzeugt. Ziel ist ein in sich geschlossener Bildkosmos, das Ergebnis ein dichtes Gewebe von Linien, grafischen Strukturen und Farbflächen.
In jüngerer Zeit setzt Petra Tragauer ihre Motive auch in Linolschnitten um, die vermutlich wohl bekannteste Hochdrucktechnik. Dabei werden nicht druckende Teile mit speziellen Schneidewerkzeugen aus Linolplatten herausgeschnitten; gedruckt wird mit der stehen gebliebenen und mit Farbe eingewalzten Oberflächen. Jedes Druckwerk ist handgefertigt und unterscheidet sich in Kleinigkeiten von den anderen. Eine Auswahl der Arbeiten werden heute erstmals bei dieser Ausstellung präsentiert.

Friedrich J. Tragauer begibt sich auf die Suche nach den flüchtigen Momenten von Begegnungen und hält sie mittels experimenteller Fotografie fest. Achtlos gehen wir im Alltag mit Begegnungen um. Der Mensch nimmt oft nur am Rande Natur und Umwelt wahr. Kaum stattgefunden, sind diese kurzen Augenblicke auch schon wieder vorbei. Je oberflächlicher sie sind, desto weniger behält man sich Details bleibend in Erinnerung. Reiht man diese Begegnungen aneinander, erzählen sie die Geschichte unseres Lebens. Friedrich J. Tragauer konserviert solche flüchtigen Momente mit der Digitalkamera. Nach Korrektur von Tonwertumfang und Kontrast wurde mittels digitaler Bildnachbearbeitung ein Lith Print erstellt.

Weiters gibt es noch eine Auswahl an Arbeiten früherer Werkserien beider Künstler, die durch Natur und Umwelt beeinflußt sind. Cyanotypie, analoge Sofortbildfotografie und eine elektronische Schwarminstallation von Friedrich J. und klassische Malerei von Petra Tragauer.

Einführende Worte zur Ausstellung spricht Fr. Dr. Sigrun Maier
Anmeldung auf Facebook:

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stinkt’s euch etwa schon?

Anlässlich der Jahresausstellung 2013 der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs, Landesverband Kärnten (kurz BV) zeigt unter anderen Künstlern Friedrich J. Tragauer das Objekt „stinkt’s euch etwa schon?“ (Größe: 60Lx40Bx40H cm). Die Gemeinschaftsausstellung der BV findet in der Alpen-Adria-Galerie, Theaterplatz 3, 9020 Klagenfurt vom 9. Bis 26. November 2013 mit folgenden Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10-13 und 15-18 Uhr, Samstag 10-13 Uhr statt.

Künstler FJ.Tragauer der Arbeit: "stink's euch etwa schon?"

Künstler FJ.Tragauer mit seiner Arbeit: "stink's euch etwa schon?"

Für die Entstehung des Objekts mit dem Titel „stinkt’s euch etwa schon?“ setzte sich Friedrich J. Tragauer mit dem vielleicht größten Bank-Kriminalfall Europas nach dem 2. Weltkrieg (Quelle: Deutsche Presse Agentur) auseinander und hinterfragt allgemein die Situation der Europäischen Union, die mit der Tatsache zu kämpfen hat, dass EU-Banken auf einer Billiarde Euro fauler Kredite sitzen, die sehr wahrscheinlich nicht oder kaum vollständig bedient werden können. Welche Dimension würde dann eine „Hyper“ Bad Bank erreichen, an die eine solche Summe notleidender Kredite ausgelagert werden würde? Der Künstler stellt sich auch die Frage, in welche Richtung sich die heutige Gesellschaft bewegt, die auf keinen Luxus mehr verzichten will. Ohne feste finanzielle Rückhalte werden Investitionen nur mithilfe der Kreditinstitute getätigt: High Tech Konsum aller Art, SUV’s, exklusive Reisen, Schuck und vieles mehr auf Pump und Kreide. Eigens zur Erstellung des Objekts wurde die bekannten Kärntner Skandalbank fotografiert, ca. 20 Aufnahmen ausgewählt und jedes einzelne Foto nach einem gleichen Konzept digital zu einem neuen Bild verändert. Die surreal anmutenden Hände sind die des Künstlers.

Ansichten des Objekts

Ansichten des Objekts

Es gibt zwei monochrom gestaltete, bewegte Elemente am Modell. Die faule und treulose Tomate dreht und ruht im Viertelstundentakt für Öffnungs- und Ruhezeiten der Bank.

treulose Tomate

treulose Tomate

Das seitliche Rad zeigt Hände die Nehmen und Kassieren – es bewegt sich, wenn ein Kunde gerne Geld hätte und symbolisiert das Einstreifen der Bonis für erfolgreiche und „nachhaltige“ Geschäfte. Das Rad bewegt sich auch außerhalb der offiziellen Geschäftszeiten und weist auf die nicht ganz legalen Machenschaften hin.

Seitliches "Gier"-Rad

Seitliches "Gier"-Rad

Ergänzt wird das Objekt von einem Baum, der weiteres Wachstum verspricht – oder lässt sich darin noch etwas anderes erkennen?

Wachstum?

Wachstum?

Weiter Informationen zur Arbeit von F.J. Tragauer, wie Fotos, Videos und „Making of“ sowie Hintergrunddokumentationen zum Objekt können über den QR-Code (Handy Applikation) am Sockel abgerufen werden.

stinktseuchetwaschon mpeg from Friedrich J. Tragauer on Vimeo.

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5. Oktober – ORF LNdM 2013 „Das kleine Format“

Ausstellung: „das kleine format“

Petra und Friedrich J. Tragauer präsentieren sich im kleinen Format und stellen Malerei und Fotografie gleichermaßen in den Mittelpunkt. Die filigranen Arbeiten zwingen den Betrachter dazu, den Blick auf den Kern zu richten. Die beiden Künstler sind Mitglieder der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs (Landesverband Kärnten).

Natur und Umwelt im Mittelpunkt:

Die ORF Lange Nacht der Museen widmen die Künstler Petra und Friedrich J. Tragauer dem kleinen Format und zeigen aktuelle Arbeiten in unterschiedlichen Ausdruckformen. Die filigranen Werke zwingen den Betrachter, den Blick auf das Wesentliche zu richten.

Abseits der klassischen Fotografie präsentiert Friedrich J. Tragauer neben digitalen Arbeiten auch Sofortbildfotografie und Cyanotypie. Petra Tragauer zeigt Collagen und klassische Ölmalerei.

Die beiden Künstler sind Mitglieder der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreich, Landesverband Kärnten.

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Vorankündigung zur ORF Langen Nacht der Museen 2013

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Presseartikel zur BV-Sommerausstellung

KronenZeitung vom 29. Juli 2013:

In der BV Galerie: Im Strudel düsterer Eindrücke

Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Objekte, Fotoarbeiten: 29 Werke von 24 Künstlern. So unterschiedlich die Techniken und Schöpfer dahinter, so sehr eint sie die gemeinsame Stimmung. Während Sonnenglut die Stadt aufheizt, ballen sich die Werke in der BV-Galerie in Klagenfurt zum kühlen Zentrum der Melancholie.

Friedlich, ruhig und dennoch kraftvoll präsentieren sich die korallenartigen Skulpturen von Marianne Oberwelz. Wie ein kleines Stück Ozean zieren sie die Auslage der BV-Galerie direkt an der Feldkirchner Straße in Klagenfurt. Aber die Ruhe täuscht. Die Ausstellung stellt sich heraus als eine Ansammlung zahlreicher Werke, welche durch ihre Vielfalt die Sinne auf die Probe stellt.

Ein von Kupferoxid grau verbrannte weibliche Miniatur auf Sockel von Young Hee Park löst Trauer aus; Edeltraud Obersteiners unter Farbe und Karton begrabene Textmontage tropfen das Gefühl von Vergänglichkeit ein. Apokalyptische Beklemmung gipfelt im zweiten Stockwerk in reiner Verstörung vor der abstrakt expressionistischen Arbeit, einer roten Leinwand, zerrissen von weißen Flecken – von Suad Bijedic. Als Ausklang: wirtschaftskritische Fototechnik von Friedrich J. Tragauer. Eine abwechslungsreiche und gleichzeitig düstere Ausstellung, die den Besucher einsaugt und nachdenklich wieder ausspuckt. Bis 23.8.; Montag bis Freitag, 9-20 Uhr.

Alexander Cimzar für die Kronen Zeitung.

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2. 7. – 23. 8. 2013: BV Sommerausstellung

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Vernissage 4.2.2013 um 19.00 Uhr BV-Galerie Klagenfurt

BV-Galerie Klagenfurt

Feldkirchner Straße 31
9020 Klagenfurt am Wörthersee
www.bv-kaernten.at
Tel.: 0463 598060

Ausstellungsdauer: 05. 02. – 26. 02. 2013

Theatre in the Box – experimentelle kritische Betrachtungen aus Gesellschaft, Kunst, Politik, Umwelt und Wirtschaft im kleinen Format.

Friedrich J. Tragauer präsentiert in seiner Arbeitsserie „Theatre in the box“ die bunte Palette des Lebens und nimmt kritisch Stellung zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen auf durchwegs satirischem Boden. Miteinbezogen werden die Bereiche Kunst, Umwelt und Wirtschaft. In der Umsetzung bedient sich der Künstler der visuellen Sprache in Form der wieder auflebenden analogen Sofortbildfotografie mit dem Fotomaterial der Firma The Impossible Project.

Das Basismaterial für die Aufnahmen ist das eigene Farbfotoarchiv des Künstlers, das erst einmal für das jeweilige Thema vorselektiert wird. Sind die Bilder ausgesucht, werden sie am Rechner in Schwarz/Weiß, Lith oder Monochrom reduziert und auf mattem Laserkopierpapier ausgedruckt. Mit Schere und Skalpell werden die handflächengroßen Teile und Figuren ausgeschnitten und in einem quaderförmigen Lichtzelt, dem Theater, dreidimensional angeordnet. Diese neu entstandenen Szenen werden dann mit einer Polaroid Sofortbild-Spiegelreflexkamera (Polaroid SX-70) und in ausgefeilter Lichtführung abfotografiert. Der Vorteil dieses Kameratyps gegenüber einer gängigen Polaroid Sofortbildkamera ist die gezielt einstellbare Schärfentiefenkontrolle direkt über den Sucher. Zu den Licht- und Schattenspielen setzt der Künstler zusätzlich bewusst Spannung zwischen scharfen und unscharfen Bildstellen ein.

Ausstellungsinhalte sind kontroverse oder ergänzende Bildpaare, die Kurzreflexionen zu verschiedenen Themen zum Ausdruck bringen. Die EU mit ihren Rettungsschirmen werden in der „geordneten Insolvenz“ angesprochen. In „Huhn auf Rezept“ weist der Künstler auf die Antibiotikarückstände im Tränkwasser von mehr als der Hälfte der deutschen Geflügelbetriebe hin. Selbst die Kunst wird kritisch betrachtet. Dazu nimmt er den Ausspruch des Malers und Aktionskünstlers Prof. Hermann Nitsch „Kunst kann nicht genug kosten!“ auf. Im Bildpaar „Das Gott“ hinterfragt Tragauer, ob Gender Mainstreaming nun verpflichtet, Gott den Schöpfer zu korrigieren. In seinen Arbeiten werden auch Themen des Bundeslandes Kärnten angesprochen. Für das bevorstehende Wahljahr lässt der Künstler in der 9-teiligen Bildserie dem „Magischen Quadrat“ die Besucher mit Zahlen spielen. Mit der Fotoserie „Wie baue ich mir einen Sesselkleber“ zeigt er seine Schritt für Schritt-Anleitung, wie man einen Politiker mit „unsauberen“ politischen Gehabe einfach mit Streichhölzern, einem Bogen Papier, Filzstift, Kleber und einer geeigneten Zeitung nachbaut. Über die weitere Verwendung des selbstgefertigten massentauglichen Kunstobjekts hüllt sich Tragauer bedeckt.

Die vom Kärntner Buchautor Paul Martin zur Verfügung gestellte Kurzsatire „Huber Sepp beim Magistrat“ wandelt der Künstler in eine kleine Fotostory um. Dabei schlüpft Tragauer in die Rollen der drei Protagonisten: den um Förderung ansuchenden Künstler Huber Sepp, den Magistratsbeamten und den Landeshauptmann. Seine Frau Petra Tragauer leistete hier die notwendige Kameraassistenz.

Die Früchte seiner Arbeit werden auf dreierlei Weise präsentiert:

Mittels Ablösemethode wird der Trägerrahmen des Sofortbildes zerlegt und in weiteren Verfahren das empfindliche Filmhäutchen herausgelöst und auf ein hochwertiges Papier aufgebracht. Bei der Transparent-Methode wird der Trägerrahmen am äußersten Rand abgeschnitten und mittels Hitze von der Entwicklungsemulsion des Films gelöst. Der Künstler setzt diese Methode für seine Skulpturen ein. Ausgesuchte Bildausschnitte zeigt der Künstler in einer fast schon vergessenen monochromen Fototechnik der Cyanotypie.

The Impossible Project

Für die traditionellen Polaroid Kameras entwickelt und produziert die Firma The Impossible Project seit 2008 neue Filmmaterialien in der ehemaligen Polaroid-Fabrik in Enschede, Holland. Die Markenrechte von Polaroid wurden nicht gekauft, um mit neu entwickeltem Filmmaterial unbelastet neu starten zu können. Immerhin gibt es weltweit noch rund 300 Millionen intakte Sofortbild-Kameras.

Da der Film von The Impossible Project grundlegend neu entwickelt wurde, ist das Filmmaterial noch sehr experimentell. So nimmt die Temperatur und das Auftreffen von Licht am bereits ausgeworfenen Foto Einfluss auf die weitere Entwicklung und kann kreativ eingesetzt werden.

The Impossible Project ist ein eingetragener Markenname: www.the-impossible-project.com

Vita: Friedrich Joachim Tragauer, *1963 Bad Kreuznach, BRD, lebt und arbeitet in Villach. 2006-2008 Kunststudium bei Prof. Hannes Baier in Salzburg. 2011 Co-Regisseur des internationalen Kinofilms „Life In A Day“. Schwerpunkt experimentelle und konzeptuelle Foto- und Videokunst.

Zitat von Prof. Hannes Baier: „F.J. Tragauer weist durch Symbolgehalt, Tiefgründigkeit und origineller Ausdrucksweise den Betrachter wieder zurück zur Realität, und verifiziert vortrefflich die Worte Pablo Picassos „Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit erkennen lässt.“ FJ. Tragauer ist seit 2011 Mitglied der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs.

Veranstaltung auf www.facebook.com

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„konkret.abstrakt“ in der Galerie kunst.stoff

Petra und Friedrich J. Tragauer laden zur Ausstellung „konkret.abstrakt“ am

Sa. 1. und So. 2. Dezember 2012 jeweils von 10:00-17:00 Uhr

in das Atelier Tragauer / Galerie kunst.stoff ein.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch !

Öffnungszeiten ab 3. Dezember 2012: die Ausstellung ist nach telefonischer Terminvereinbarung bis 28.02.2013 geöffnet

Ausstellungsbeschreibung:
Die sensible Behandlung der Bildfläche durch abziehen, entfernen, verdichten und zusammensetzen lassen neue Oberflächen in reduzierter Formensprache entstehen. Petra  Tragauer rückt die Natur in den Mittelpunkt ihrer Arbeit während Friedrich J. Tragauer von Menschenhand geformte Werkstoffe in Scene setzt. Beide bewegen sich am schmalen  Grad zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.

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